Dein Job als Verkehrsplaner:in
Interessierst du dich für den Beruf als Verkehrsplaner:in, dann ist die Österreichische Postbus AG als Teilkonzern der ÖBB genau die richtige Anlaufstelle für dich. Alles Wissenswerte rund um die Tätigkeit, die Bewerbung und Ausbildung für den Beruf, gibt’s hier!
- Welche Aufgaben haben Verkehrsplaner:innen?
- Welche Voraussetzungen braucht man als Verkehrsplaner:in?
- Wie bewirbt man sich für eine Position als Verkehrsplaner:in?
- Wie läuft die Ausbildung bzw. Einschulung als Verkehrsplaner:in ab?
- Welche Arbeitszeiten hat man als Verkehrsplaner:in?
- Die Vorteile einer Karriere bei den ÖBB
- Häufig gestellte Fragen
Welche Aufgaben haben Verkehrsplaner:innen?
Als Verkehrsplaner:in bist für das Tagesgeschäft im Linienverkehr, also die Erstellung von Dienstplänen anhand der vorgegebenen Fahrpläne zuständig. Damit stellst du sicher, dass alle reibungslos an ihr Ziel kommen und das Fahrgeschäft ohne Probleme ablaufen kann. Du bist an der wirtschaftlichen und gesetzmäßigen Planung des Verkehrs beteiligt und sorgst dafür, dass Ressourcen gut aufgeteilt werden.
Eine weitere zentrale Aufgabe ist die Vorbereitung und Bearbeitung von Ausschreibungen, die großen Einfluss auf die Zukunft des täglichen Verkehrs haben. Hier wird entschieden, welche Routen von wem befahren werden sollen und es geht darum, die Arbeitsplätze deiner Mitarbeiter:innen zu erhalten.
Der Arbeitsalltag als Verkehrsplaner:in wird jedenfalls nicht langweilig, da immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen anfallen. So bist du zum Beispiel auch für die Planung von Schienenersatz- und Sonderverkehr zuständig.
Verkehrsplaner:innen bilden die Schnittstelle zwischen Verkehrsdisponent:innen, Großkund:innenbetreuer:innen und Verkehrsleiter:innen. Du bist also ständig in Kontakt mit anderen Mitarbeiter:innen und hast eine tragende organisatorische Rolle.
Alle Aufgaben auf einen Blick:
- Verantwortung im Tagesgeschäft des Linienverkehrs
- Erstellung von Dienstplänen anhand der vorgegebenen Fahrpläne
- Wirtschaftliche und gesetzmäßige Planung des Verkehrs
- Mitarbeit bei Ausschreibungen und Vorbereitung der Unterlagen
- Großer Fokus auf Einhaltung der Qualitätskriterien im Linienverkehr
- Planung von Sonder- und Schienenersatzverkehren
- Schnittstelle für involvierte Akteur:innen
- Behördliche Angelegenheiten
Welche Voraussetzungen braucht man als Verkehrsplaner:in?
Um als Verkehrsplaner:in durchzustarten, können verschiedene Ausbildungen und Kenntnisse hilfreich sein. Zum Beispiel wäre ein Studium der Verkehrsplanung, Raumplanung oder Geografie von Vorteil. Du kannst dich aber auch mit einer kaufmännischen oder technischen Ausbildung in diesem Bereich bewerben. Wenn du bereits erste Berufserfahrung im Bereich Verkehrsplanung gesammelt hast, ist das ebenso nützlich.
Wichtige Kenntnisse für eine Karriere als Verkehrsplaner:in umfassen geografische Kenntnisse und Skills mit MS-Office-Programmen, vor allem Excel. Wenn du bereits mit dem Arbeitsgesetz und Arbeitsruhegesetz vertraut bist, beziehungsweise mit dem Ablauf von Ausschreibungen, ist dies ein weiteres Plus. Diese Punkte werden aber auch während der Einschulung wieder aufgefrischt.
Als Verkehrsplaner:in liegt viel Verantwortung bei dir, weshalb du in der Lage sein solltest, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren und selbstständig Lösungen zu finden. Da du für viele verschiedene Bereiche die erste Anlaufstelle bist, solltest du auch ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten haben und teamfähig sein. Auch wirtschaftliche Aspekte kommen im Arbeitsalltag als Verkehrsplaner:in immer wieder vor, weshalb eine gewisse Zahlenaffinität gegeben sein sollte.
Deiner Karriere als Verkehrsplaner:in steht nichts mehr im Weg, wenn du ...
- … ein abgeschlossenes Studium der Verkehrsplanung, Raumplanung oder Geografie oder eine kaufmännische oder technische Ausbildung hast.
- … bereits Berufserfahrung in der Verkehrsplanung sammeln konntest.
- … geografische Kenntnisse hast.
- … mit guten Excel-Kenntnissen glänzt.
- … mit Arbeitsgesetz, Arbeitsruhegesetz, sowie Lenk- und Ruhezeiten vertraut bist.
- … den Ablauf von Ausschreibungen kennst.
- … Verantwortungsbewusstsein und Stressresistenz zu deinen Stärken zählen.
- … kommunikations- und teamfähig bist.
- … Out-of-the-Box Denken an den Tag legst.
- … zahlenaffin bist und wirtschaftliches Denkvermögen hast.
Wie bewirbt man sich für eine Position als Verkehrsplaner:in?
SCHRITT 1 – Die Online Bewerbung
Der Bewerbungsprozess bei uns ist einfach und schnell. Besuche dafür unser ÖBB Jobs Portal und lade alle erforderlichen Unterlagen hoch, um dich für die gewünschte Position zu bewerben.
SCHRITT 2 – Erstes Kennenlernen per Telefon
Wenn deine Unterlagen zur Ausschreibung passen, meldet sich ein:e Recruiter:in bei dir für ein erstes Telefongespräch. Hier wollen wir einen ersten Eindruck von dir gewinnen und du hast die Möglichkeit Fragen zur Position zu stellen.
SCHRITT 3 – Persönliches Gespräch (online oder persönlich)
Wenn das erste Telefongespräch erfolgreich war, wirst du zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, das entweder online oder direkt vor Ort stattfinden kann. An diesem Gespräch nehmen ein:e Recruiter:in und eine Führungskraft teil, die dich besser kennenlernen wollen. Sie geben dir auch einen detaillierteren Einblick in die Position und erzählen dir mehr über den Arbeitgeber.
SCHRITT 4 – Zweite Interviewrunde (online oder persönlich)
In vielen Fällen folgt nach dem ersten Interview eine zweite Runde. Entweder, du wirst zu einem Einzel-Assessment mit einer Case Study eingeladen oder kommst zu einem Assessment-Center mit mehreren Teilnehmer:innen.
SCHRITT 5 – Medizinische Untersuchung
Für einige Aufgabenbereiche benötigt es eine medizinische Untersuchung. Hier wird deine Grundeignung geprüft, um sicherzustellen, dass du den Anforderungen des Betriebs gerecht wirst und die Sicherheitsvorgaben eingehalten werden.
Wie läuft die Ausbildung bzw. Einschulung als Verkehrsplaner:in ab?
Wenn du als Verkehrsplaner:in startest, wirst du am Anfang speziell geschult. Fokus liegt hier auf rechtlichen und wirtschaftlichen Faktoren – wie das Arbeitszeitgesetz und das Arbeitsruhegesetz sowie Lenk- und Ruhezeiten – die zentral für deinen Arbeitsalltag sind. Außerdem lernst du, wie du mit betriebsinternen Programmen umgehst.
Welche Arbeitszeiten hat man als Verkehrsplaner:in?
Als Verkehrsplaner:in arbeitest du 40 Stunden pro Woche mit Gleitzeit. Falls du einen Führerschein der Klasse D besitzt, hast du neben deinen Planungsaufgaben auch die Möglichkeit der Lenktätigkeit, bei der es dann fixe Arbeitszeiten gibt. In Hochphasen, vor allem vor der Abgabe von Ausschreibungen, können Überstunden notwendig sein. Diese werden aber jedenfalls fair ausbezahlt.
Die Vorteile einer Karriere bei den ÖBB
Als Teil der ÖBB kannst du bei Postbus eine ganze Reihe von Vorteilen genießen und dich auf einen renommierten und ausgezeichneten Arbeitgeber verlassen. Uns ist es vor allem wichtig, unseren Mitarbeiter:innen ein angenehmes Arbeitsumfeld sowie eine gute Work-Life-Balance zu bieten. Von diesen Vorteilen kannst du als Verkehrsplaner:in profitieren:
- Vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebote: Bei der Postbus AG genießt du das umfassende Weiterbildungsangebot des ÖBB-Konzerns und hast dadurch die Chance auf aufregende Karriereperspektiven.
- Faire Arbeitszeiten: 40-Stunden-Woche mit fairer Vergütung für geleistete Überstunden.
- Günstige Reisemöglichkeiten: Zugang zu Ferienhäusern in heimischen Urlaubsregionen, sowie Sonderkonditionen in Reisebüros.
- Umfassende Gesundheitsförderung für körperliche und geistige Gesundheit.
- Unterstützung bei der Kinderbetreuung.
- Vergünstigtes Essen in Bahn-Bistros.
- Zugang zum Wohnungsservice für ein fixes Zuhause.
- Regelmäßige Pensionskassenbeiträge.
Häufig gestellte Fragen
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Wie schaut ein Tag als Verkehrsplaner:in aus?
Für Elisabeth sieht jeder Arbeitstag als Verkehrsplaner:in anders aus, da sie ein sehr abwechslungsreiches Aufgabengebiet hat. Sie beginnt gegen 9 Uhr ihren Arbeitstag damit, sich mit ihren Kolleg:innen auszutauschen und gemeinsam Lösungen für anstehende Herausforderungen zu finden. Sie kümmert sich darum, dass der Tagesbetrieb im Linienverkehr reibungslos abläuft, damit jeder ohne Probleme an sein Ziel kommt. Elisabeth erstellt Dienstpläne und steht jederzeit für Anfragen bereit, auf die sie flexibel und mit Lösungsansätzen reagiert. Am Nachmittag kümmert sie sich um die Vorbereitung einer kommenden Ausschreibung, um sicherzustellen, dass ihre Kolleg:innen auch in der Zukunft noch fixe Arbeitsplätze haben. Wenn sie nach Dienstende um 17:30 Uhr ihren Arbeitsplatz verlässt, hat sie das Gefühl aktiv einen Beitrag für die nachhaltige Zukunft des Verkehrs geleistet zu haben.
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Können Quereinsteiger:innen Verkehrsplaner:in werden?
Ja, Quereinsteiger:innen können Verkehrsplaner:in werden, je nachdem welchen fachlichen Hintergrund sie mitbringen. Grundsätzlich kommen Verkehrsplaner:innen zwar aus Studienrichtungen wie Verkehrswesen, Geografie oder Raumplanung, aber auch Quereinsteiger:innen aus Bereichen wie der Disposition, dem Betriebsdienst, dem Controlling oder der Logistik haben gute Chancen, in die Verkehrsplanung zu wechseln. Um als Verkehrsplaner:in zu starten sollte jedenfalls Interesse an Mobilität und Planung vorhanden sein, sowie technisches und analytisches Verständnis.
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Welche Karrieremöglichkeiten gibt es für Verkehrsplaner:innen?
Als Verkehrsplaner:in bei ÖBB Postbus hast du Zugang zu vielen Aus- und Weiterbildungsangebote, die dir zahlreiche Karrieremöglichkeiten eröffnen. Es gibt keinen fix vorgegebenen Karrierepfad, aber Verkehrsplaner:innen können sich nach ausreichender Arbeitserfahrung zu Großkund:innenbetreuer:innen weiterentwickeln oder andere administrative Tätigkeiten in der Verkehrsleitung übernehmen.
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Wie viel Kund:innenen- oder Außendienstkontakt hat man als Verkehrsplaner:in?
Als Verkehrsplaner:in bildest du eine zentrale Schnittstelle für Disponent:innen, Großkundenbetreuer:innen, Behörden und viele weitere am Verkehr beteiligte Parteien. Dadurch bist du stetig in Kontakt mit Mitarbeiter:innen und immer wieder auch bei Terminen außerhalb deines Büros. Direkter Kontakt mit Fahrgästen kommt seltener vor, ist aber auch nicht ausgeschlossen.
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Was verdient man als Verkehrsplaner:in?
Für die Funktion “Spezialist:in Verkehrsplanung” ist ein Mindestgehalt von € 47.040,- brutto pro Jahr vorgesehen. Ja nachdem, welche Qualifikationen und Berufserfahrung du mitbringst, ist auch eine Überbezahlung möglich.
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Welche Ausbildung oder welches Studium braucht man für Verkehrsplanung?
Um Verkehrsplaner:in zu werden, ist ein Studium der Verkehrsplanung, Raumplanung oder Geografie von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Auch mit einer kaufmännischen oder technischen Ausbildung kannst du in diesem Bereich tätig werden. Wichtig sind vor allem analytisches Denken, Kommunikationsstärke und ein gutes Verständnis für Zahlen und Abläufe im Verkehrsbetrieb.