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Yolanda Usart-Sanchez

"Fühle mich in dieser männlich dominierten Branche nicht benachteiligt"

Baumanagerin in der Projektleitung Wien Süd mit dem Projekt "Zweigleisiger Ausbau der Pottendorfer Linie"
Geboren in Spanien

Meine Heimat Katalonien verlassen habe ich ...

... schon vor mehr als 10 Jahren. Ich studierte in Barcelona Bauingenieurwesen, ging dann im Rahmen des Erasmus-Programms der EU nach Paris, lernte dort meinen Mann kennen, beendete mein Studium in Barcelona und übersiedelte mit ihm nach Berlin.

Zu den ÖBB kam ich ...

... 2008. Da trafen zwei Dinge wunderbar zusammen: Mein Mann bekam einen Job in Wien und mich als Bauingenieurin interessierte die Riesenbaustelle Hauptbahnhof sehr. Ich bewarb mich und bekam den Job als Baumanagerin in der Projektleitung tatsächlich. Ob ich in Österreich geboren bin oder nicht, war da überhaupt kein Thema, nur meine Qualifikation.

Derzeit arbeite ich ...

... im Projekt "Zweigleisiger Ausbau der Pottendorfer Linie Abschnitt Hennersdorf - Münchendorf". Das Projekt gliedert sich in 3 Bereiche: Hennersdorf, Achau und Münchendorf. Die Hauptarbeiten in Hennersdorf sind bereits im Jahr 2015 gestartet. Im Bereich von Achau und Münchendorf starten sie im März 2017. Die neue Strecke wird für eine Zuggeschwindigkeit von 160 bzw. 200 km/h errichtet. Dafür ist die Auflassung der bestehenden Eisenbahnkreuzungen durch die Errichtung von Ingenieurbauwerke wie Eisenbahnbrücke, Straßenbrücke und Straßenunterführungen erforderlich. Im Projekt werden auch alle 3 Bahnhöfe neu errichtet. Die Inbetriebnahme dieses Abschnittes ist im Dezember 2019 vorgesehen.

Als Frau mit Migrationshintergrund ...

... habe ich keinerlei Nachteile. Weder beim Aufnahmegespräch noch im Job selbst.  Ich fühle mich auch als Frau in dieser männlich dominierten Branche nicht benachteiligt. Im Gegenteil, ich nehme an, dass meine direkte Art als Frau von Männern akzeptiert wird und in Besprechungen bzw. Verhandlungen der Gesprächston dementsprechend ruhiger ist.