ÖBB Logo

Jobs & Karriere

Sladan Ivkovic

Buslenker, ÖBB-Postbus GmbH

Ein typischer Arbeitstag? Was macht ein/e LenkerIn eigentlich?

Mein Tag beginnt damit, dass ich rechtzeitig aufstehe – dafür muss ich natürlich auch am Vorabend rechtzeitig schlafen gehen. Ausgeruht zum Dienst zu kommen ist mir sehr wichtig. Ich komme in der Früh in die Firma, begrüße die Kollegen, hole mir den Busschlüssel und mache einen Rundgang um den Bus, um zu checken, ob alles in Ordnung ist. Ich schaue mir noch einmal den Dienstplan an und dann geht es schon los zur ersten Haltestelle. Nach meinem Dienst überprüfe ich den Bus wieder, sorge dafür, dass er wieder sauber und bereit für den nächsten Tag ist.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei den ÖBB besonders gut?

Dass es ein großes, ordentliches, pünktliches, gut organisiertes und strukturiertes Unternehmen ist. Man weiß eigentlich immer was, wann und wie es zu tun ist. Und wir haben ein gutes Arbeitsklima – jeder ist hilfsbereit. Das habe ich besonders gemerkt, wie ich angefangen habe. Da habe ich jeden fragen können, wenn ich mich nicht ausgekannt habe und mir hat jeder geholfen, wenn ich etwas gebraucht habe. Ich habe mich ganz schnell eingelebt!
Die Kooperation mit unseren Disponenten funktioniert auch sehr gut. Und es ist schön, wenn ich mit den Kollegen am Abend noch privat zusammensitze und plaudere. Es gefällt mir wie man dadurch eine Verbindung aufbaut und dann auch die gemeinsame Arbeit viel leichter fällt. Manche Kollegen kommen auch sonst privat zusammen und spielen gemeinsam Fußball, machen Grillfeiern oder wir haben sogar eine Biker-Gruppe.

Welche Tipps können Sie BewerberInnen für eine vergleichbare Stelle mitgeben? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um LenkerIn zu werden?

Wenn er ordentlich ist, hilfsbereit ist, mit Leuten gut umgehen kann und Geduld hat, dann hat er schon gewonnen. Busfahren zu können ist natürlich Grundvoraussetzung. Wichtig ist auch eine positive Einstellung, das macht vieles leichter.

Warum sind die ÖBB für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Ich finde es gut, dass wir unter der Woche immer wieder einmal freie Tage haben. Dafür müssen wir zwar auch mal am Wochenende arbeiten, aber ich kann unter der Woche private Erledigungen machen, für die ich ansonsten einen Urlaubstag nehmen müsste. Außerdem gibt es immer wieder die Möglichkeit, ein bisschen etwas durch zusätzliche Dienste dazu zu verdienen.

Was hat Sie an/bei Ihrer Arbeit bei ÖBB am meisten überrascht?

Ich war überrascht wie gut organisiert die Abläufe sind, zum Beispiel bei der Einschulung hat sich gleich ein Kollege um mich gekümmert, mir alles gezeigt, alles ist strukturiert und reibungslos abgelaufen.
Und ich war sehr positiv überrascht, dass ich auch so eine schöne und hochwertige Dienstkleidung bekommen habe!

Ihr schönstes Erlebnis?

Da gibt es viele. Einmal habe ich zum Beispiel von einer Schülerin auf einem Stück Zettel eine Nachricht bekommen "Schön, dass es solche Leute wie Sie gibt, die so sympathisch sind und so viel lachen". Ein anderes Mal hat mir eine Pensionistin eine Tafel Schokolade und einen Stoffbären geschenkt als Dankeschön für die gemeinsamen Fahrten. Ich war zu Tränen gerührt!
Das sind die Momente in denen ich mir denke "das Leben ist schön!"

Gibt es Herausforderungen in ihrem Job?

Was das Fahren betrifft nicht – entweder du kannst es oder nicht. Ab und zu ist es stressig mit schwierigen Fahrgästen. Aber mit einer freundlichen und offenen Art kann ich schon mit ihnen gut umgehen.
Hin und wieder sind kurzfristige Dienständerungen durch den Disponenten auch eine Herausforderung, aber dafür kann ich auch zu ihm kommen, wenn ich etwas brauche. Es ist ein Geben und Nehmen.