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Jobs & Karriere

Merve Cicek

Call-Center-Agent, Feedback (Backoffice), ÖBB Personenverkehr AG

Ein typischer Arbeitstag? Was macht ein Call-Center-Agent eigentlich?

Mein Arbeitstag beginnt meistens um 07:00 Uhr und endet um 15:30 Uhr. Meine Haupttätigkeit ist es die Kundenanfragen schriftlich (per Mail oder per Brief) zu beantworten. Zusätzlich habe ich am Tag eine halbstündige Mittagspause, die ich mir meistens selbst einteilen darf.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei den ÖBB besonders gut?

Besonders gut gefällt mir die abwechslungsreiche Tätigkeit. Da ich für die Anfragen zum Thema „Kundenkarten“ unserer Firmen- bzw. Privatkunden zuständig bin, ist jeder Fall eine neue Herausforderung für mich. Falls ich Unterstützung brauche, habe ich meine Coaches, die mir bei jeder Angelegenheit helfen. Auch meine Arbeitskolleginnen und -kollegen sind hilfsbereit. Ich fühle mich in der Arbeit wohl, da wir unsere Beziehungen zu einander auf familiärer Basis aufbauen konnten.

Welche Tipps können Sie BewerberInnen für eine vergleichbare Stelle mitgeben? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um Call-Center-Agent zu werden?

Jene, die als Call-Center-Agent arbeiten möchten, sollten sich bewusst sein, dass dieser Job kein leichter Job ist. Man muss zeitlich flexibel sein und offen für Veränderungen. In dieser Branche hat man permanent mit Kunden zu tun – man ist die 1. Ansprechperson – und die Kundenzufriedenheit steht an 1. Stelle. Es ist gleich, ob man die Kundenanliegen telefonisch annimmt, oder schriftlich bearbeitet. Der Kunde sollte am Ende des Gesprächs/der Korrespondenz mit dem Service zufrieden sein. Man muss sich mit der Materie auskennen.

Warum sind die ÖBB für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Bei den ÖBB werden die Mitarbeiter sehr geschätzt. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass sich jeder einzelne wohl fühlt. Die ÖBB ist immer hinter uns, wenn wir uns weiterbilden, oder innerhalb des Konzerns weiterentwickeln möchten. Auch bei mir war dies der Fall. Als ich 2013 bei den ÖBB arbeiten durfte, habe ich die Abendschule nebenbei problemlos absolvieren können. Die ÖBB ist ein großes Unternehmen und man hat die Möglichkeit sich innerhalb des Konzerns beruflich zu verändern.

Was hat Sie an/bei Ihrer Arbeit bei den ÖBB am meisten überrascht?

Überraschend war für mich die abwechslungsreiche Tätigkeit. Ebenso überraschend waren die Schulungen, die wir im Jahr zwei Mal haben. Dem Unternehmen ist es sehr wichtig, dass die Mitarbeiter immer über Veränderungen/Neuerungen gut informiert sind. Ist in der Privatwirtschaft nicht der Fall.

Ihr schönstes Erlebnis?

Im Sommer 2013 durfte ich für drei Wochen beim Sommer-Splash in der Türkei als Promotorin die ÖBB vertreten. Dieses war mein schönstes Erlebnis.

Ihre größte Herausforderung?

In erster Linie war für mich die größte Herausforderung der Eignungstest zur Aufnahme bei den ÖBB und im Anschluss die Ausbildung. Während der Ausbildung musste ich 2 Zwischenprüfungen und eine Abschlussprüfung erfolgreich bestehen. Nach bestandener Prüfung kam die nächste Herausforderung – ich durfte unsere Kunden telefonisch beauskunften. Nach 2 Jahren bekam ich die Möglichkeit in eine andere Abteilung (Feedback) zu wechseln – war für mich ebenso eine große Herausforderung. Kurz gesagt, jeder Arbeitstag ist für mich eine Herausforderung, weil wir jeden Tag viele Kundenanfragen haben und, wie bereits erwähnt, jedes Kundenanliegen verschieden ist.