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Jobs & Karriere

Marlene Kittinger, MA

Beteiligungscontrollerin, Stab Controlling / Rechnungswesen, ÖBB-Infrastruktur AG

Ein typischer Arbeitstag? Was macht ein/e BeteiligungscontrollerIn eigentlich?

Zu meinen Aufgaben zählen klassische Controlling-Tätigkeiten wie GuV, Bilanz und Liquiditätsplanung und das Sicherstellen von Planungsvorgängen. Als Beteiligungscontrollerin habe ich Schnittstellenverantwortung zu den Tochtergesellschaften und unterstütze die Beteiligungen in diversen Controlling Belangen. Außerdem stellen die Durchführung von Unternehmensbewertungen und das Erstellen von Businessplänen und Ad-hoc Analysen einen nicht unwesentlichen Teil meiner Aufgaben dar.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei den ÖBB besonders gut?

Die Arbeit in einem Konzern mit eindrucksvollen Großprojekten macht die Arbeit auch aus Sicht des Controllings und Rechnungswesens vielfältiger und spannender. Es gibt kaum Bilanzierungsfälle, die in diesem Unternehmen nicht vorkommen. Auch wenn die Arbeit im Finanzbereich für manche wenig attraktiv oder gar langweilig scheint, so ist man doch bei vielen wichtigen Themenstellungen in irgendeiner Form eingebunden und leistet mit den Informationen, die man liefert, einen Beitrag zu Entscheidungen. Zahlen erzählen Geschichten und die ÖBB hat viel zu erzählen.

Welche Tipps können Sie BewerberInnen für eine vergleichbare Stelle mitgeben? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um BeteiligungscontrollerIn zu werden?

Erste Erfahrungen im Controlling und ein einschlägiges Studium werden oft vorausgesetzt. Ich habe allerdings Exportmanagement studiert und erst bei einem Berufspraktikum herausgefunden, dass ich gerne im Finanzbereich tätig sein möchte. Daher habe ich in meinen ersten drei Berufsjahren neben meiner Tätigkeit bei der ÖBB die Ausbildung zur Bilanzbuchhalterin und Advanced Controllerin gemacht. Wichtig ist natürlich auch, dass man aktiv auf Leute zugeht und problemlösungsorientiert ist.

Warum sind die ÖBB für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Konzern, die Förderung der Weiterbildung und das kollegiale Arbeitsumfeld machen die ÖBB für mich zu einem attraktiven Arbeitgeber.

Was hat Sie an/bei Ihrer Arbeit bei den ÖBB am meisten überrascht?

Die Größe und Vielfältigkeit des Unternehmens.

Ihr schönstes Erlebnis?

Dass meine Bewerbung für meinen derzeitigen Job erfolgreich war und die Freundschaften, die ich in den letzten vier Jahren im Unternehmen geschlossen habe.

Ihre größte Herausforderung?

Herausforderungen gibt es aufgrund jeder neuen Aufgabe. Konkret bestehen diese für mich beispielsweise in der Planung neuer Gesellschaften oder gesellschaftsrechtlicher Restrukturierungen immer wieder.

Gerade diese Anforderungen jenseits der Routine schätze ich sehr, weil sie hohes Lernpotential bieten. Die größte Herausforderung ist es, den Bedürfnissen der Vorgesetzten sowie der einzelnen Gesellschaften gerecht zu werden, denn die Erwartungshaltungen bezüglich der Rolle des Beteiligungscontrollings erscheinen gelegentlich unterschiedlich.