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Jobs & Karriere

Julia Mundsperger

Buslenkerin, ÖBB-Postbus GmbH

Ein typischer Arbeitstag? Was macht ein/e LenkerIn eigentlich?

Ich komme 10-15 Minuten früher in die Firma, begrüße die Kollegen, wir trinken einen Kaffee gemeinsam. Dann stelle ich mich auf meinen Dienstplan ein, hole mir meine Dienstkarte und beginne meinen Dienst. Je nach Dienstplan beginne ich in einer anderen Ortschaft. Vor Dienstantritt übernehme ich den Bus vom Kollegen, lauf eine Runde um den Bus herum, schaue ob alles passt. Meine Pause verbringe ich gerne mit den Kollegen zusammen und tausche mich mit ihnen aus. Manchmal gehe ich eine Runde laufen oder lese ein Buch bis ich in die nächste Runde starte. Nach der letzten Runde checke ich den Bus nochmal, schreibe den Fahrtbericht und schließe alles ab.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei den ÖBB besonders gut?

Ich find es super, dass Frauen gleich geschätzt werden wie Männer und dass man eine gute Möglichkeit hat sich zu verwirklichen wenn man es möchte. Und toll ist, dass man auf die Leute schaut, eingekleidet wird von oben bis unten und dass der Lohn und die Stunden gerecht abgerechnet werden.

Welche Tipps können Sie BewerberInnen für eine vergleichbare Stelle mitgeben? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um LenkerIn zu werden?

Gute Nerven braucht man auf jeden Fall, weil man viel mit Leuten zusammenkommt und die Charaktere recht verschieden sind. Und man sollte auf jeden Fall Spaß am Job haben! Flexibilität ist auch sehr wichtig.

Warum sind die ÖBB für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Es ist ein großer Konzern, der Sicherheit und viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet.

Was hat Sie an/bei Ihrer Arbeit bei ÖBB am meisten überrascht?

Dass alles so perfekt organisiert und strukturiert ist. Und wie sehr man auf die Mitarbeiter eingeht und es viele Zusatzangebote wie zum Beispiel Essensbons, Arbeitsmediziner & -psychologen und die Dienstkleidung gibt.

Ihr schönstes Erlebnis?

Kurz nachdem ich beim Postbus angefangen habe, musste ich wegen gesundheitlichen Problemen das Dienstverhältnis beenden. Nachdem ich mich erholt habe, wurde mir die Möglichkeit gegeben, wieder zum Job zurückzukehren und man hat mich wieder sehr herzlich empfangen. Das war für mich in dieser Firma das schönste Erlebnis!

Ihre größte Herausforderung?

Für mich ist die größte Herausforderung der Wechseldienst. Mal fange ich früher an, mal später und ich tue mir schwer einen Rhythmus zu finden.