ÖBB Logo

Jobs & Karriere

Jennifer Stroff BSc

Teamkoordinatorin Bordservice,  ÖBB-Personenverkehr AG

Ein typischer Arbeitstag? Was macht ein/e TeamkoordinatorIn eigentlich?

Als fachliche Führungskraft ist man für die Mitarbeiterbetreuung zuständig. Wir sind in erster Linie Ansprechpartner für betriebliche und tarifliche Fragen, führen die Jahresgespräche, machen sicherheitsrelevante Ausrüstung-Checks am Zug mit den Kollegen und sind auch so "Mädchen für alles".

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei den ÖBB besonders gut?

Definitiv die Abwechslung und die flexiblen Arbeitszeiten. Als voriges Jahr der Höhepunkt der Flüchlingsbewegung erreicht war, mussten wir für den Personenverkehr die Bahnhöfe Westbahnhof und Hauptbahnhof koordinieren, um eine Überforderung des Systems zu vermeiden. Wir Teamkoordinatoren arbeiten auch regelmäßig mit Kollegen aus allen Konzerngesellschaften zusammen, das ist sehr spannend, da wir nicht nur die verschiedensten Leute kennen lernen, sondern auch die Bereiche und deren Aufgaben.

Welche Tipps können Sie BewerberInnen für eine vergleichbare Stelle mitgeben? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um TeamkoordinatorIn zu werden?

Neben der fachlichen Kompetenz und einer schnellen Lern- und Merkfähigkeit würde ich sagen, dass Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl hier ganz wichtig sind. Sobald man mit Menschen zusammenarbeitet, ist kein Tag wie der andere. Man muss sich auf die verschiedenen Situationen einstellen können.

Warum sind die ÖBB für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Die ÖBB ist ein für mich ein attraktiver Arbeitgeber, da unendliche viele Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden, für Frauen und Männer gleichermaßen. Gleichstellung wird hier in allen Bereichen groß geschrieben. Außerdem gibt es ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot. Eine Tätigkeit im operativen Bereich ist schon so etwas wie eine "Berufung". Man ist stolz auf seinen Beruf und was man macht und erzählt auch gerne davon. Unter Christian Kern hat sich das Image ja auch in eine sehr positive Richtung entwickelt, das spielt definitiv mit.

Was hat Sie an/bei Ihrer Arbeit bei ÖBB am meisten überrascht?

Eindeutig die Kollegialität, und der offene Umgang miteinander. Im operativen Bereich arbeiten die Menschen zusammen, jeder kennt die Tätigkeiten des anderen und hat Verständnis wenn mal etwas nicht so rund laufen sollte, dafür geht man dann auch gerne ein paar "extra Meter". Dazu kommen noch so "Goodies" wie die Sozialleistungen (Josefshof, Wohnungsservice, Studienunterstützung, Fahrbegünstigung, etc.).

Ihr schönstes Erlebnis?

Nach nunmehr 7 Jahren ist das schwierig zu sagen. Das schönste Gefühl war immer, wenn ich jemandem weiterhelfen konnte, egal ob dies KundInnen, MitarbeiterInnen oder Menschen auf der Flucht waren. Im Kundenkontakt hat man täglich die Möglichkeit Menschen mit kleinen Gesten glücklich zu machen, die nichts kosten, aber viel bewirken.

Ihre größte Herausforderung? Welche Herausforderungen gibt es in Ihrem Job?

Meine größte Herausforderung im Moment ist ein Studium, das ich berufsbegleitend absolviere. Ansonsten ist jeder Tag eine gewisse Herausforderung, da man nie weiß was kommt.