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Ing. Anja Schober

Technologiemanagerin, Geschäftsbereich Bahnsysteme, ÖBB-Infrastruktur AG

Ein typischer Arbeitstag? Was macht ein/e TechnologiemanagerIn eigentlich?

Ich agiere als Querschnittsfunktion und bin in meinem Bereich primär für die (Weiter-) Entwicklung der Betriebsführungs-, und Instandhaltungsstrategie verantwortlich und definiere Steuerungsinstrumente in Bezug auf Instandhaltungstätigkeiten (z. B.: Service Level Agreements). Somit bin ich die Schnittstelle zur Technischen Betriebsführung im Rahmen des Beauftragungs- und Reportingprozesses. Zusätzlich stelle ich ein durchgängiges Qualitätsmanagement im Bereich Telematik sicher.

Es gilt viele verschiedene Interessen zu berücksichtigen und eine für alle vertretbare Lösung zu schaffen, was selbstverständlich nicht immer einfach ist. Gerade das macht die Arbeit aber auch wiederum herausfordernd und spannend.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei den ÖBB besonders gut?

Die Vielfältigkeit und Abwechslung die meine Arbeit mit sich bringt. Ich arbeite mit vielen Kollegen aus verschiedenen Bereichen zusammen, lerne immer wieder neue Dinge, man lernt nie aus sozusagen.

Welche Tipps können Sie BewerberInnen für eine vergleichbare Stelle mitgeben? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen um TechnologiemanagerIn zu werden?

Ein technisches Grundverständnis ist Voraussetzung und eine entsprechende Einarbeitung im komplexen Bahnumfeld und Erfahrung notwendig. Beispielsweise habe ich zuvor einige Jahre  im Bereich Funknetze gearbeitet und mir so ein gutes technisches Know-How angeeignet. Ich habe das Zusammenspiel der vielen verschiedenen Abteilungen und Bereiche mit ihren Zuständigkeiten kennengelernt. Der für diese Tätigkeit notwendige HTL Abschluss hat mir natürlich sehr geholfen um mich rasch in die technischen Themen einarbeiten zu können.

Warum sind die ÖBB für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Es gibt sehr wenige Unternehmen, die so ein vielfältiges Angebot an technischen, aber auch kaufmännischen Berufen bieten können. Dies ermöglicht natürlich auch, sich im Unternehmen weiterentwickeln zu können und eröffnet immer wieder neue Jobchancen innerhalb der ÖBB.

Was hat Sie an/bei Ihrer Arbeit bei den ÖBB am meisten überrascht?

Wie ich neu ins Unternehmen eingestiegen bin war ich überrascht, wie viel sich wirklich hinter dem Titel „Zug fahren“ verbirgt. Es spielen viele verschiedene Bereiche zusammen um einen Zug von A nach B fahren zu lassen und um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Ihr schönstes Erlebnis?

Ein schönes Erlebnis war sicher die Besichtigung des sich damals noch in Bau befundenen Gotthardtunnels in der Schweiz, im Rahmen einer grenzübergreifenden Konferenz.

Auch die ÖBB bieten immer wieder Mitarbeiter-Exkursionen an, eine tolle Sache!

Ihre größte Herausforderung? Welche Herausforderungen gibt es in Ihrem Job?

Herausforderungen gibt es immer wieder, diese gilt es zu meistern und sie machen meinen Beruf spannend und abwechslungsreich.

Ein Beispiel aus meiner früheren Funktion war die Koordination einer Konferenz mit vielen europäischen Eisenbahngesellschaften zum Thema GSM-R (digitaler Zugfunk).