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DI Alfred Vlasek

Leiter Fuhrparkmanagement schienengebundene Infrastruktur-Servicefahrzeuge, Rail Equipment GmbH, Tochter der ÖBB-Infrastruktur AG

Ein typischer Arbeitstag? Was macht ein/e LeiterIn Fuhrparkmanagement schienengebundene Infrastruktur-Servicefahrzeuge eigentlich?

Ich bin verantwortlich für das Fuhrparkmanagement unserer unterschiedlichsten Schienenfahrzeuge. Das sind zum Beispiel Motorturmwagen, Oberbaubahnwagen, Fahrleitungsumbaumaschinen und ähnliche Spezialmaschinen. Bei mir gibt es eigentlich keinen typischen Arbeitstag. Ich habe entweder einen Office-Tag, einen Meeting-Tag oder einen Fahrzeugprojekttag. Da bin ich viel unterwegs und mache vor Ort Fahrzeugbesichtigungen oder Erprobungen sowie Bau- oder Instandhaltungskontrollen in Werkstätten. Bei uns geht es immer darum, Projekte voran zu treiben, Kosten- und Terminvereinbarungen einzuhalten. Auch das Beschwerdemanagement ist einer meiner großen Schwerpunkte.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei den ÖBB besonders gut?

Die Vielfalt! Die bunte Mischung meiner Aufgaben und die vielen interessanten Projekte. Und meine Abwechslung zwischen Büro und „Außendienst“, also Theorie und Praxis! Das gefällt mir sehr gut! Ich bin viel für unsere Fahrzeuge unterwegs und kann so gleich vor Ort schauen, ob unsere mit den Lieferanten und Kunden besprochenen Vereinbarungen auch adäquat umgesetzt und eingehalten werden. So dass alle zufrieden sind. Weil nur dann bin ich das auch…

Welche Tipps können Sie BewerberInnen für eine vergleichbare Stelle mitgeben?

Man braucht auf alle Fälle eine technische und kaufmännische Grundausbildung. Zusätzlich ist ein breiter Blick auf die ÖBB unerlässlich. Und dieses breite Wissen bekommt man erst mit einer gewissen Zeit beim Unternehmen. Eine lange Betriebserfahrung in unterschiedlichen Bereichen und Gesellschaften der ÖBB ist hier sehr wichtig. Man hat da schon viel gelernt und gesehen und kann so die Zusammenhänge erkennen und dementsprechend „bereichsübergreifend“ im Sinne der ÖBB und weitsichtig agieren. Ich nenne das immer „über den Tellerrand hinausschauen“.

Warum sind die ÖBB für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Die ÖBB ist weiterhin ein sicherer Arbeitgeber. Da kann man schon drauf vertrauen. In vielen privaten Unternehmen ist das ganz anders. Wir haben bei den ÖBB eine Vielzahl an Jobmöglichkeiten und die zahlreichen Weiterbildungsangebote sind großartig. Auch das Gesundheitsmanagement begeistert mich immer wieder mit den tollen Angeboten. Und ich bin immer schon ein großer Eisenbahnfan gewesen. Das liegt bei uns in der Familie.

Was hat Sie an/bei Ihrer Arbeit bei den ÖBB am meisten überrascht?

Überrascht hat mich die Vielfalt des Unternehmens ÖBB. Die vielen verschiedenen Möglichkeiten und Herausforderungen sind und waren wirklich überraschend für mich. Der Bezug zwischen Theorie und Praxis ist für mich als Techniker natürlich auch sehr spannend. Wir sind bei den ÖBB wirklich am neuesten Stand der Technik. Und das ist faszinierend.

Ihr schönstes Erlebnis?

Da gibt es viele schöne Erlebnisse von denen ich erzählen könnte. Es ist immer toll wenn ein Fuhrparkprojekt abgeschlossen ist und „meine Fahrzeuge“ dann so wie sie sollen auf den Gleisen fahren und funktionieren. Da sind dann alle zufrieden: die Kunden, die Lieferanten und wir von der Rail Equipment freuen uns natürlich wenn alles so funktioniert hat, wie wir uns das vorgestellt haben.

Ihre größte Herausforderung?

Es gibt manchmal recht schwierige und zeitintensive Verhandlungen mit diversen Lieferanten. Auch die Kundenzufriedenheit und die Verfügbarkeit unserer Fahrzeuge sicherzustellen ist nicht immer ganz einfach. Die Erwartungen und Wünsche und das was möglich ist, um im fixierten Kosten- und Terminplan zu bleiben ist oft ein recht großer Spagat. Zusätzlich sind wir natürlich auch von konzerninternen Schnittstellen abhängig. Da kommt es dann schon manchmal zu Verzögerungen in den notwendigen nächsten Prozessschritten. Wir alle stehen unter Druck Kosten, Termine und die erwartete Qualität einzuhalten.