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Europawoche für Speditionslehrlinge

RCG Lehrlinge Paul Carbonari und Manuel Wallner vor der Zentrale der Rail Cargo Hungaria in Budapest (von li)

Die Rail Cargo Group legt großen Wert auf die Ausbildung von jungen Menschen und bereitet sie während ihrer Lehrzeit bestmöglich auf die zukünftigen Herausforderungen vor. Die Internationalität spielt in der Bahnlogistik eine immer wichtigere Rolle und so erhalten unsere Speditions- und Logistikprofis von morgen die Möglichkeit im Rahmen eines vierwöchigen Praktikums Erfahrungen in einer anderen europäischen Konzernniederlassung zu sammeln. Dort arbeiten sie aktiv im Team mit und lernen die Kultur und Mentalität des Landes kennen. Durch das intensive Eintauchen in die Prozessabläufe europaweiter Transport- und Logistikprozesse wird der Blickwinkel Richtung "Europa und Internationalität" geschärft.

Dass diese "Europawochen" gut ankommen, zeigt das hohe Interesse der Lehrlinge. Von den jährlich angebotenen Plätzen bleibt keiner unbesetzt. Auch Gabriele Weninger, die mittlerweile im Vertriebsinnendienst in der Rail Cargo Group arbeitet, hat in ihrer Lehrzeit dieses Angebot in Anspruch genommen und konnte in Frankfurt am Main bei der Rail Cargo Logistics - Germany GmbH ein vierwöchiges Praktikum absolvieren.

Was war mein beruflicher Nutzen aus den Europawochen?

Ich kann mit Sicherheit für uns alle sagen, dass wir viele neue Kontakte geknüpft haben, die auch wertvoll für unsere jetzige Zusammenarbeit sind. Wir haben eine neue Umgebung sowie deren Kulturen kennengelernt. Wir konnten neue Arbeitsweisen für uns entdecken und mitnehmen. Dank der Europawochen konnten wir uns persönlich und beruflich weiterentwickeln.

Lehrlinge Gabriele Weninger (2. v. li) und Romana Titz 2. v. re) vor der Abfahrt nach Frankfurt/Main mit Ausbildungsleiter Franz Heißenberger (re) und Betriebsrat Bernhard Moser (li)

Warum habe ich mich dafür beworben?

  • Um auch Kollegen aus den Auslandsgesellschaften kennenzulernen und deren Arbeitsabläufe und Tätigkeiten zu verstehen
  • Um mich beruflich sowie auch persönlich weiterzuentwickeln
  • Um neue Kulturen und deren Bräuche hautnah mitzuerleben
  • Um aus dem Alltag auszubrechen und neue Erfahrungen zu sammeln

Welche Hürden gab es?

Neben möglicher sprachlicher Barrieren ist man vier Wochen auf sich alleine gestellt und muss sich schnell in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Darüber hinaus versäumt man während dieser Zeit die Berufsschule (Schularbeiten, Test etc.) und ist dazu aufgefordert, sich die Unterlagen, selbst zu organisieren und Selbststudium zu betreiben.

Was hat mir besonders gut gefallen?

Es sind bereits mehrere Lehrlinge in den jeweiligen Europawochen-Standorten gewesen, deswegen kann man sich vorab abstimmen und informieren. Man kommt raus aus der alltäglichen Berufswelt und kann neues Wissen sammeln, mitnehmen und wenn möglich umsetzen. Und es gibt die Möglichkeit, viele Sehenswürdigkeiten sowohl nach der Arbeitszeit als auch am Wochenende zu besichtigen.

 

Die Rail Cargo Group profitiert durch diese Förderung offener und globaler Denkweisen, die klar im Zeichen der weiter forcierten Internationalisierungsstrategie stehen. Die Praktika finden jährlich in den Niederlassungen Frankfurt am Main (Deutschland), Budapest (Ungarn), Prag (Tschechien) und Zagreb (Kroatien) statt und werden stetig ausgebaut.

Weitere Informationen zum Lehrberuf Speditionskaufmann/-frau findest du hier.